Bestehende Systeme behalten
Die vorhandene Zutrittsinfrastruktur bleibt in Betrieb. Einheitliche Prozesse und zentrale Datenpflege kommen dazu, auch bei mehreren Herstellern.
01 Einfach erklärt
AIM (Advanced Identity Manager) ist eine Software von Advancis für Zutritts- und Identitätsmanagement. Sie integriert mehrere Zutrittskontroll-, Identitäts- und Biometriesysteme in eine Plattform und hält die Rechte jeder Person überall synchron.Fachbegriff: PIAM, Physical Identity and Access Management.
Oft führt jedes Zutrittssystem seine eigene Personenliste. Wer neu beginnt, wird mehrfach erfasst. Wer geht, muss in jedem System einzeln ausgetragen werden. Das kostet Zeit und öffnet Lücken.
AIM übernimmt Personen und Gruppen aus einer führenden Datenquelle, etwa dem Active Directory, einem Zutrittssystem, AIM selbst oder einem externen Tool, und verteilt sie mit Kartenformaten und Karten-IDs an alle angebundenen Systeme. Eine Änderung wird einmal gemacht und gilt überall.
Ein Austritt, einmal erfasst, gilt in allen angebundenen Systemen.
02 Einordnung
AIM und WinGuard kommen beide von Advancis, lösen aber unterschiedliche Probleme. Wir beurteilen sie nach ihren Aufgaben, und zeigen, wo sie sich ergänzen.
Im Mittelpunkt stehen Personen und ihre systemübergreifenden Identitätsdaten. Führende Datenquellen, Datenqualität und Zuständigkeiten gehören zur Planung.
WinGuard führt Ereignisse und technischen Kontext zur Bearbeitung in der Leitstelle zusammen. Zusammen mit AIM kann die Leitstelle einen Ausweis im Ereignisfall direkt sperren.
03 Was AIM leistet
Sechs Gründe, warum Unternehmen mit mehreren Zutrittssystemen über AIM nachdenken. Zusammengefasst aus den Unterlagen von Advancis.
Die vorhandene Zutrittsinfrastruktur bleibt in Betrieb. Einheitliche Prozesse und zentrale Datenpflege kommen dazu, auch bei mehreren Herstellern.
Benutzer- und Gruppendaten, Kartenformate und Karten-IDs werden synchronisiert. Anpassungen passieren in einem System statt in vielen.
Die Web-Oberfläche zeigt den Synchronisationsstatus aller Systeme. Sind die Rechte ehemaliger Mitarbeitender wirklich überall entfernt? Die Antwort steht dort.
Sind Kartendaten und Formate synchron, genügt ein Ausweis für alle angebundenen Systeme, sofern Karten und Leser das unterstützen.
Mit der AIM-App lassen sich mobile Zutrittsberechtigungen verschiedener Hersteller einheitlich nutzen und verwalten.
Zentral nach Berechtigungsgruppen filtern, etwa um Rechte für Hochsicherheitsbereiche proaktiv zu prüfen, und eine Karte direkt zu sperren.
04 AIM-App
Für Karteninhaber gibt es die AIM-App für iOS und Android. Scrollen Sie durch die vier Dinge, die sie im Alltag tut.
05 Anbindung & Lizenz
AIM unterstützt offene Protokolle wie PLAI und eine RESTful API sowie herstellereigene Schnittstellen. So lassen sich Zutritts-, Biometrie-, Identitäts- und Besuchermanagementsysteme verschiedener Hersteller anbinden.
Adapter laut Advancis-Präsentation 2023
Schreibweise wie in der Quelle. Welche Version und welcher Funktionsumfang für Ihre Anlage verfügbar sind, klären wir vor dem Projekt mit Advancis.
| Express | Basic | Professional | Enterprise | |
|---|---|---|---|---|
| Schnittstellen | bis 3 | bis 5 | bis 10 | unbegrenzt |
| Benutzer | bis 3’000 | bis 5’000 | bis 25’000 | unbegrenzt |
| In jeder Lizenz | Web-Bedienoberfläche · Überwachung der Systemumgebung · Verwaltung der Karteninhaber | |||
Lizenzmodell laut AIM-Broschüre von Advancis (2022). Verbindlich sind die aktuellen Angaben des Herstellers.
06 Projektstart
Ein AIM-Vorhaben beginnt nicht mit der Software, sondern mit Ihren Daten und Zuständigkeiten. Danach setzen wir AIM um: Adapter, Synchronisation, Tests und Übergabe.
AIM-Vorhaben besprechen →Welche Quelle führt eine Identität? Wie werden Änderungen, Austritte und doppelte Einträge erkannt?
Hersteller, Versionen, Kartentechnik und Leser. Welche Systeme sollen Daten erhalten, welche liefern?
Welche Berechtigungen gelten wo, und wer darf Änderungen freigeben? IT, Sicherheit und Personalabteilung an einen Tisch.
Soll WinGuard Ausweise sperren können? Welche Ereignisse sollen in der Leitstelle sichtbar werden?
Fragen
AIM, der Advanced Identity Manager von Advancis, integriert mehrere Zutrittskontroll-, Identitäts- und Biometriesysteme in eine Plattform. Die Hauptaufgabe: Die logischen und physischen Zugriffsrechte, die zur Rolle einer Person gehören, bleiben in allen Systemen synchron.
Nein. AIM ist darauf ausgelegt, die vorhandene Zutrittskontrollinfrastruktur weiter zu nutzen und sie über Adapter und offene Schnittstellen zu verbinden.
Das System, das für eine Identität verbindlich ist. Das kann das Active Directory sein, ein Zutrittskontrollsystem, AIM selbst oder ein externes Tool. Von dort werden Personen und Gruppen an alle anderen Systeme verteilt.
Wenn Kartendaten und Formate synchronisiert sind und die verwendeten Karten und Leser es unterstützen, ja. Das prüfen wir für Ihre konkrete Kartentechnik.
Es sind zwei eigenständige Produkte von Advancis. AIM verwaltet Identitäten und Berechtigungen, WinGuard bearbeitet Ereignisse in der Leitstelle. Gemeinsam eingesetzt kann ein Ausweis aus WinGuard heraus gesperrt werden.
Der nächste Schritt
Beschreiben Sie kurz, welche Zutritts- und IT-Systeme Personen und Berechtigungen verwalten. Wir bereiten das Gespräch fachlich vor.
Quellen: Advancis, AIM-Broschüre (2022), AIM-Präsentation (2023), AIM Mobile Application User Guide (2022). Darstellungen sind eigene Prinzipbilder, keine Originaloberflächen. AIM und WinGuard sind Produkte der Advancis Software & Services GmbH.